Ost-ÖVP fordert: Gymnasium für 6-jährige!

Bisher schien es ja, dass Vizekanzler Michael Spindelegger und seine östlichen ÖVP-Freunde als Gegner der „Gemeinsamen Schule der 10-14-Jährigen“ sich einfach nur mit phantasieloser Blockadepolitik und Beharrung auf die Aufrechterhaltung des Status quo zufrieden geben würden.

spindelegger-FK

Jetzt ist aber in einem Keller in St. Pölten ein Geheimpapier der Ost-ÖVP aufgetaucht, dass weitaus radikalere Forderungen enthält! Im Folgenden exklusiv ein Auszug aus dem aufsehenerregenden Text:

„Das segregative Schulmodell der 6-18-Jährigen“


[Ein Modell der „ÖVP-Neu“ – gez. LH P./VK S.]

Gefordert wird:

– die Einführung der 12-jährigen Gymnasiumsform für 6-18-Jährige

– parallel dazu die Hauptschule ganz neu für 6-14-Jährige

– das erste Screening (mit Schwerpunkt auf das Elternhaus) erfolgt bereits mit 3 Jahren

– potentielle Gymnasiumskandidaten werden in private Kindergärten mit Frühförderung in Chinesisch umgeleitet oder bleiben zu Hause bei ihren nicht erwerbstätigen Mutter, denn für kleine Kinder gibt es bekanntlich nichts Besseres als Mama

– die anderen sozial benachteiligten Armutschgerln und Ausländerkinder kommen in staatliche Kindergärten und erlernen dort die hohe Kunst des Sackhüpfens

– die endgültige Trennung erfolgt durch einen verpflichtenden* Eignungstest mit 5 Jahren

(* der Test kann entfallen bei Nachweis eines überdurchschnittlichen Einkommens und/oder Vermögens der Eltern sowie bei nachgewiesener adeliger Abstammung)

Die Vorteile liegen klar auf der Hand: die Elitenbildung kann so bereits sehr früh und damit wesentlich intensiver und zielgerichteter erfolgen – und das AMS erhält bereits einen rechtzeitigen Blick auf ihre späteren Kunden

Weitere Anregungen:

– die 12-jährige Gymnasiumsform beinhaltet Englisch ab der 1. Schulstufe (mit 6), in der 3. Schulstufe (mit 8) kommt dann verpflichtend Latein dazu; in der 5. (ehemals 1. AHS) kann dann zwischen Französisch (mit Schwerpunkt Diplomatie) und Altgriechisch gewählt werden

– in der Hauptschule ganz neu werden den Kinder im A-Zug ab der 1. Klasse die vielfältige Welt der Lehrberufe nahe gebracht; die Kinder im B-Zug erhalten ein spezielles Coaching mit dem Titel „Traumberuf Hilfshackler“

– der Pisa-Test wird zwecks Ergebnisoptimierung und Ranking pimping künftig nur mehr in den Gymnasien durchgeführt

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