HAVAS-Leaks

NinaOder auch nicht. Vielleicht eher „HAVAS-Verschwörungstheorien“? Nun, urteilen Sie am besten selbst. Denn es geht diesmal nicht um das Ausplaudern von Jugendsünden sondern schlicht um zwei Beobachtungen, die mich schon lange irritieren und zu denen ich trotz meiner Goldmedaille im Googeln im weltweiten Netz nichts Näheres gefunden habe. Da ich mir aber nicht vorstellen kann, der einzige weltweit zu sein, dem diese Dinge aufgefallen sind, poste ich sie mal hier und lasse mich im Anschluss gerne korrigieren oder anderweitig erhellen.

1. NINA HAGENS GEHEIME BOTSCHAFT?

Seit der Wende bekommt man auch als Österreicher gelegentlich etwas über die (Pop-)Kultur der ehemaligen DDR mit. Wie etwa den frühen Hagen-Hit „Du hast den Farbfilm vergessen“. Sollte jemand das Lied nicht kennen, hier kann man es sich anhören.

Seitdem ich das Lied kenne (früher Neunzigerjahre) irritiert mich eine Zeile des Textes gewaltig. Als Mann mit dem Spürsinn für Seltsames (damit schreibe ich meine Bücher), finde ich einen Teil der Refrains ausgesprochen kurios:

„Du hast den Farbfilm vergessen, mein Michael
nun glaubt uns kein Mensch, wie schön’s hier war ha ha
Du hast den Farbfilm vergessen, bei meiner Seel‘
alles blau und weiß und grün und später nicht mehr wahr.“

Jetzt war ich zwar noch nie in Hiddensee, aber nicht nur da dort offenbar der Sanddorn sehr hoch steht, wundert mich die Farbwahl im Text doch ein wenig. Blau, Weiß, Grün… aber was ist mit Rot und Gelb? Denn gerade Gelb (Sonne, Strand) und Rot (Bikinis, Schirme, Strandtücher, Boote) sind Farben, die ich mit Strandurlaub verbinden würde. Umgekehrt braucht man gerade für die „kalten“ Farben Blau und Grün jetzt ja nicht unbedingt einen Farbfilm. Und schon gar nicht für Weiß.

Nun wurde das Lied in der Zeit der DDR geschrieben und da musste man ja besonders aufpassen, was man sagte. Und was man nicht sagte. Was, wenn der Textautor des Liedes Kurt Demmler etwas explizit ausgelassen hat, um damit etwas anderes auszudrücken?

Und da hatte ich die Idee mit den Komplementärfarben, also dem Gegenteil, der Farben Blau, Grün und Weiß.

Das Gegenteil von Grün ist Rot. Das Gegenteil von Blau ist Goldgelb (Rotgelb, Orange). Und von Weiß natürlich Schwarz. Die ausgelassenen Farben sind also Schwarz-Rot-Gold – die Farben der deutschen Flagge – und natürlich auch die der DDR!

Auch noch auffällig: gerade der Teil mit den Farben im Refrain jeweils zwei Mal gesungen. Wollte uns die Band damit DDR-Kritik vermitteln? Schöner Schwarz-Rot-Goldener Schein, aber “alles nicht mehr wahr“…?

Ich weiß es nicht. Sollte das aber die versteckte Botschaft gewesen sein, dann war sie wirklich gut versteckt. Denn offenbar hat sie niemand mitbekommen.

2. „NACHTS IM MUSEUM“-OSTEREI?

Der Film „Nachts im Museum“ (2006) mit Ben Stiller strotzt fast in jeder Szene mit Anspielungen und Zitaten beziehungsweise originellen Details im Hintergrund. Unter anderem gibt es da auch eine seltsame Gruppe chinesischer Figuren, die mehrmals im Hintergrund zu sehen ist. Sie besteht aus einem grauen Terrakottakrieger, einem grünen Jadelöwen und einem weiteren goldenen Chinesen. Sie tun jeweils nichts und stehen nur als auffällige Gruppe herum. Ausschließlich, weil sie alle chinesisch sind, oder…?

Ich habe eine Theorie.

Die der Figuren sind eine Anspielung auf den „Zauberer von Oz“! Genauer gesagt auf die Gefährten von Dorothy: denn das sind der graue Zinnmann (= Terrakottakrieger), die gelbe Vogelscheuche (= Goldfigur) und natürlich der Löwe (= Jadelöwe)! Seitdem mir diese Erkenntnis gekommen ist, kannn ich es mir anders gar nicht mehr vorstellen.
Aber auch hier scheine ich der einzige zu sein, denn das Netz gibt dazu nichts her. Vermutlich müsste man den Regisseur Shawn Levy selbst fragen…

Oder meine Medikamentation erhöhen.

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