EINE KURZE GESCHICHTE DER COMICS: Nicht mehr ganz so Funny – #VIECCBlog 05

Das Comic-Tutorial von Harald Havas in Zusammenarbeit mit dem Vienna ComicCon.

05 Nicht mehr ganz so Funny

Während die frühen Zeitungscomics fast ausschließlich kurze Gags auf einer Seite oder in einer Zeile (Strip) waren, änderte sich das bald mit der Popularität und massenhaften Verbreitung des Mediums. Serien wie „The Gumps“ (1917), „Betty“ (1920), „Tillie the Toiler“ (1921) – beide mit weiblichen Titelheldinnen – oder „Wash Tubbs“ (1924) brachten teilweise fortlaufende, teilweise sogar abenteuerliche Handlungen sowie Soap-Opera-artige Entwicklungen der Charaktere in die Welt der Comics ein.
Allerdings war der Zeichenstil fast immer noch Funny (lustige, sehr simple Zeichnungen; heutiges Beispiel: Garfield) oder maximal semi-funny (karikaturhaft witzige Zeichnungen, heutiges Beispiel: Lucky Luke). Manche wie der Boxer-Comic „Joe Palooka“ von 1921 schrammten aber schon ganz nah an einem realistischeren Stil vorbei. Und es gab auch Mischformen: bei „Betty“ waren die Frauen realistisch/schön, die Männer Karikaturen.

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